Waldbrandgefahr

Das rheinland-pfälzische Umweltministerium hat angesichts des anhaltend trockenen Wetters vor einer erhöhten Waldbrandgefahr gewarnt. In weiten Teilen des Landes sei bereits die zweithöchste Gefährdungsstufe ("hohe Gefahr") erreicht, teilte das Ministerium am Donnerstag in Mainz mit.

Forst, Polizei und Feuerwehr befänden sich in erhöhter Alarmbereitschaft.Feuermachen, offenes Licht und Rauchen seien im Wald verboten. Feuerstellen dürften nur mit Genehmigung des jeweiligen Forstamtes betrieben werden. Auch weggeworfene Glasflaschen könnten wie ein Brennglas wirken und einen Brand verursachen.

Spaziergänger und Wanderer müssten zudem darauf achten, wo sie ihr Auto parkten. Die Hitze des Katalysators könne darunter liegendes Gras entzünden und ein Feuer auslösen, warnte das Ministerium. Am vergangenen Karfreitag waren so bei Boppard (Rhein-Hunsrück-Kreis) mehrere tausend Quadratmeter Waldfläche in Brand geraten. Mehr als 150 Feuerwehrleute waren rund fünf Stunden mit den Löscharbeiten beschäftigt. Rheinland-Pfalz hat den Angaben zufolge rund 800 000 Hektar Wald.

Quelle: www.rlp.de

Die aktuelle Waldbrandwarnstufe können Sie hier erfahren: www.agrowetter.de